Wie beginne ich zu dokumentieren?#
Du stehst vor der Frage, wie du mit deiner IT-Dokumentation starten sollst? Damit bist du nicht allein. Die wichtigste Erkenntnis vorweg: Du musst nicht alles auf einmal dokumentieren. Starte mit dem, was dir den größten Nutzen bringt, und baue von dort aus weiter auf.
Kläre deine Ziele#
Bevor du das erste Objekt in i-doit anlegst, beantworte dir diese Fragen:
- Warum dokumentierst du? Compliance-Anforderung, besserer Überblick, Vorbereitung auf ein Audit?
- Für wen ist die Dokumentation? Admins im Tagesgeschäft, Management für Entscheidungen, externe Prüfer?
- Was hat die höchste Priorität? Server und Netzwerk? Standorte und Räume? Lizenzen und Verträge?
Die Antworten bestimmen, wo du ansetzt und wie detailliert du vorgehst.
Wähle deinen Einstieg#
Die meisten i-doit-Anwender starten mit einem dieser Ansätze:
Standorte zuerst (Top-Down)#
Beginne mit der physischen Infrastruktur: Gebäude, Räume, Racks. Dann fülle die Racks mit Servern und Netzwerkkomponenten. So entsteht schnell eine übersichtliche Standortstruktur.
- Standorte anlegen: Gebäude > Etagen > Räume > Racks
- Aktive Komponenten: Server, Switches, Firewalls in Racks platzieren
- Netzwerk: IP-Netze, VLANs und Port-Verbindungen dokumentieren
Automatisch inventarisieren (Bottom-Up)#
Lass JDisc Discovery oder einen CSV-Import die Arbeit machen. Bestehende Daten aus Netzwerk-Scans oder Excel-Listen importieren und anschließend in i-doit anreichern.
- Netzwerk scannen mit JDisc oder Daten per CSV vorbereiten
- Import in i-doit durchführen
- Standorte und Beziehungen manuell ergänzen
Unser Tipp
Starte mit 80% Abdeckung in guter Qualität statt 100% anzustreben. Eine gepflegte Dokumentation mit den wichtigsten Systemen ist wertvoller als eine vollständige, die niemand aktuell hält.
Bestehende Daten übernehmen#
Du hast bereits Daten in Excel, einem anderen Tool oder einem Netzwerk-Scanner? i-doit bietet mehrere Wege, diese zu übernehmen:
| Quelle | Import-Weg | Geeignet für |
|---|---|---|
| Excel/CSV | CSV-Datenimport | Standorte, Kontakte, Clients, beliebige Listen |
| Netzwerk-Scan | JDisc Discovery | Server, Switches, Drucker, Software |
| LDAP/AD | LDAP-Verzeichnis | Benutzer und Gruppen |
| Andere CMDB | API (JSON-RPC) | Programmatische Migration |
Plane die laufende Pflege#
Eine Dokumentation ist nur so gut wie ihre Aktualität. Überlege dir von Anfang an:
- Wer pflegt was? — Definiere Verantwortlichkeiten. Netzwerk-Team pflegt Switches, Server-Team pflegt VMs.
- Wann wird aktualisiert? — Bei jeder Änderung? Wöchentlich? Bei jedem Change-Prozess?
- Automatisch oder manuell? — Regelmäßige JDisc-Scans und Cronjobs halten vieles automatisch aktuell.
i-doit als führendes System
Wenn i-doit den kompletten Lebenszyklus einer IT-Komponente abbildet — von der Planung über die Inbetriebnahme bis zur Ausmusterung — wird es zum zentralen System, an dem sich alle anderen Tools orientieren.
Nächste Schritte#
- Checkliste für die IT-Dokumentation — Alle wichtigen Punkte auf einen Blick
- Installation — i-doit installieren
- Erstanmeldung — Dein erster Login
- Grundlagen — Objekte, Kategorien und Attribute verstehen
Du brauchst Unterstützung beim Einstieg? Unsere Partner bieten Workshops und Beratungspakete für die Einführungsphase an. Oder schreib uns direkt an help@i-doit.com.